Übungen, die glücklicher machen!


Danke sagen zu können ist nicht nur ein Wort, sondern eine Lebenskompetenz. Wenn Kinder bereits früh lernen, echte Dankbarkeit zu empfinden und ausdrücken zu können, macht sie das zu glücklicheren, mitfühlenderen Menschen. Hier ein paar Tipps für Eltern, aber natürlich auch für uns alle, wie das gelingen kann.


Danke zu sagen, ist mehr als nur eine „Phrase“. Wer Dankbarkeit im Inneren empfindet, bekommt auch einen positiven Effekt auf das psychische Wohlbefinden. Das wissen wir spätestens, seit der japanische Wissenschaftler Masaru Emoto mit Wasserklangbildern den Effekt positiver und negativer Wörter und Emotionen auf Materie, in seinem Fall auf Wasser, sichtbar machen konnte. Da unser menschlicher Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht, ist der Effekt von positiven und negativen Gedanken, Wörtern und Emotionen auf die Materie umso mehr zu beachten. Verschiedene Untersuchungen konnten zeigen, dass eine dankbare Haltung mit einer höheren Lebenszufriedenheit, Glück, besserer Gesundheit und intensiveren sozialen Beziehungen einhergeht. „Danke“ ist also nicht nur Wort, sondern eine Lebenskompetenz.

Je häufiger schon Eltern mit ihrem Kind über Dankbarkeit sprechen, desto besser können sie wahrnehmen, wofür sie im Leben dankbar sein können. Wer sich positive Dinge immer wieder vor Augen führt, sorgt für positive Energie. Hier ein paar praktische Vorschläge für mehr Dankbarkeit im Leben:

Dankbarkeitslisten: Regelmäßig Listen zu führen, in denen man Dinge notiert, für die man dankbar ist, kann helfen, positive Energie zu erzeugen und die Lebenszufriedenheit zu steigern.

Tagebücher der Dankbarkeit: Ähnlich wie Listen, können Tagebücher genutzt werden, um täglich Dankbarkeit zu dokumentieren. Dies fördert Enthusiasmus, Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft, während Neid und Depression spürbar verringert werden können.

Schreiben von Dankesbriefen: Schreibe kurze Notizen oder Briefe, um Dankbarkeit gegenüber anderen auszudrücken. Dies kann dazu beitragen, das Glücksniveau sowie die Zufriedenheit zu fördern.

Lesen von Fabeln und Geschichten: Durch Geschichten, die Dankbarkeit thematisieren, können Kinder, aber natürlich auch Erwachsene ein Verständnis dafür entwickeln und sich darüber austauschen, wie Dankbarkeit sich anfühlt und wie sie gezeigt werden kann.

Gestaltung eines Dankbarkeitsbaums: Wenn Listen oder Tagebücher nicht das Richtige sind, kann man auch einen Dankbarkeitsbaum, z. B. mit einem passendem Ast aus der Natur, gestalten. Die Baumkrone kann mit Notizen darüber, wofür man dankbar ist, gefüllt werden.

Gesprächsimpulse: In der Familie oder mit Freunden können Fragen genutzt werden, um Gespräche über Dankbarkeit anzuregen und das Bewusstsein dafür zu schärfen.

Lebe Dankbarkeit vor: Man kann selbst das beste Vorbild sein, indem man dankbar ist und seine Dankbarkeit ausdrückt. So können Kinder ganz automatisch durch das Vorbild ihrer Eltern lernen. Aber auch der Freundeskreis kann so positive Anregungen in Richtung Dankbarkeit erhalten.

Diese Praktiken basieren auf Forschungsergebnissen und können dazu beitragen, das Wohlbefinden von Kindern sowie Erwachsenen zu steigern und positive Verhaltensweisen aktiv zu fördern. Die Sonnenpriesterin wünscht viel Spaß beim Ausprobieren!